Ed Hardy Shirts

Die Bilder des Tätowierers Don Ed Hardy treffen genau den Nerv der Zeit. Denn Tätowierungen haben bei jungen Menschen und Junggebliebenen Kult Status. Also liegt der Gedanke nicht fern Tätowierungsmotive auf Kleidungsstücke zu drucken. Was auf der Haut gut aussieht sollte auch auf Stoff funktionieren. Und der Vorteil ist natürlich, dass man beliebig viele Outfits abwechselnd tragen kann. Aber werfen wir einen Blick zurück, wie alles begann. Der bekannte US- amerikanische Tattookünstler Donald Ed Hardy studierte ab 1967 Drucktechnik am San Francisco Art Institute und begann zeitgleich eine Tätowierausbildung. In den 70er Jahren reiste Donald Ed Hardy nach Japan, um die Techniken eines traditionellen, japanischen Tätowiermeister zu erlernen. Doch Donald reichte das nicht, 1982 gründete er und seine Frau, Francesca Passalacqua, die Firma Hardy Marks Publications. Über 25 Bücher mit dem Thema alternative Kunst schrieben, editierten und veröffentlichten sie. In den 80er Jahren zogen sie nach Honolulu und Hardy begann wieder zu malen, zeichnen und zu drucken. In seinem Studio in San Francisco, ließ er junge Tatowierer ans Werk.

Der Stil von Hardy wurde somit weitergeführt. Wie es zu der Zusammenarbeit mit Christian Audigier kam, bleibt bis heute ungeklärt. Eine der Geschichten über die Anfänge des Labels Ed Hardy ist, dass Christian Audigier auf der Madison Avenue unterwegs war und dort den kleinen Laden von Donald entdeckte. Er ging hinein und kam wenig später mit einer Tüte heraus. Ob er sich da schon darüber im Klaren war, dass dieser Kauf, die Modebranche der folgenden Jahre extrem beeinflussen würde, bleibt ungewiss. Es handelte sich um ein einfaches T-Shirt, das mit einem riesigen Tigerkopf im Tattoostil bedruckt war. Noch heute ist dieses Motiv eins der beliebtesten!

Getagged mit: , , , ,
Veröffentlicht unter News