Ed Hardy – Der Dauerbrenner unter den Modelabels

Das Label ist Programm. Jeder Modeinteressierte hat den Namen schon gehört und verbindet damit stylische, exklusive und hochwertige Must Haves! Ed Hardy! Wie eine Lawine überrollte das Label die Modewelt im Jahr 2004. Plötzlich ging nichts mehr ohne die Tattoo Prints und Strasssteinchen auf T-Shirts, Tops und Hosen. Die Bilder des Tätowierers Don Ed Hardy treffen genau den Nerv der Zeit. Denn Tätowierungen haben bei jungen Menschen und Junggebliebenen Kult Status. Also liegt der Gedanke nicht fern Tätowierungsmotive auf Kleidungsstücke zu drucken. Was auf der Haut gut aussieht sollte auch auf Stoff funktionieren. Und der Vorteil ist natürlich, dass man beliebig viele Outfits abwechselnd tragen kann. Aber werfen wir einen Blick zurück, wie alles begann. Der bekannte US- amerikanische Tattookünstler Donald Ed Hardy studierte ab 1967 Drucktechnik am San Francisco Art Institute und begann zeitgleich eine Tätowierausbildung. In den 70er Jahren reiste Donald Ed Hardy nach Japan, um die Techniken eines traditionellen, japanischen Tätowiermeister zu erlernen. Doch Donald reichte das nicht, 1982 gründete er und seine Frau, Francesca Passalacqua, die Firma Hardy Marks Publications. Über 25 Bücher mit dem Thema alternative Kunst schrieben, editierten und veröffentlichten sie. In den 80er Jahren zogen sie nach Honolulu und Hardy begann wieder zu malen, zeichnen und zu drucken. In seinem Studio in San Francisco, ließ er junge Tatowierer ans Werk. Der Stil von Hardy wurde somit weitergeführt. Wie es zu der Zusammenarbeit mit Christian Audigier kam, bleibt bis heute ungeklärt. Eine der Geschichten über die Anfänge des Labels Ed Hardy ist, dass Christian Audigier auf der Madison Avenue unterwegs war und dort den kleinen Laden von Donald entdeckte. Er ging hinein und kam wenig später mit einer Tüte heraus. Ob er sich da schon darüber im Klaren war, dass dieser Kauf, die Modebranche der folgenden Jahre extrem beeinflussen würde, bleibt ungewiss. Es handelte sich um ein einfaches T-Shirt, das mit einem riesigen Tigerkopf im Tattoostil bedruckt war. Noch heute ist dieses Motiv eins der beliebtesten!

Ob die Geschichte stimmt oder nicht, Christian Audigier hat auf jeden Fall bewiesen, dass er Modegespür besitzt. Ein Fünkchen Glück, das er zur richtigen Zeit am richtigen Ort  war, sei ihm gegönnt. Schließlich kann Audigier bereits auf eine lange, erfolgreiche Karriere in der Modebranche zurückblicken. Ohne Frage ist Christian Audigier, der Macher, der strategische Kopf hinter dem Label. Aber ohne die ausgefallenen Outfits und Motive vom „God of Tattoos“, Don Ed Hardy, wäre die Idee des Labels vielleicht gar nicht erst entstanden. Ein vergleichbarer Tattowierer ist nicht leicht zu finden. Denn Don Ed Hardy ist einer der bekanntesten Tätowierer überhaupt. Die Hollywoodstars schwören auf ihn und vor allem in der Musikszene genießt er großes Ansehen. Viele Stars tragen stolz seine Motive auf ihrem Körper.

Beide Don Ed Hardy und Audigier ergänzen einander und bilden somit ein perfektes Duo, das noch lange mit ihren Ideen und Designs die Modebranche in Atem halten wird. Denn der Erfolg spricht schon heute für sie! Nirgendwo kommt man noch an Ed Hardy vorbei. Egal ob im Lieblingsmodeshop, im Supermarkt oder im Schreibwarengeschäft, überall gibt es jede Menge Produkte mit den bekannten Motiven des Labels. Denn warum sollte das Erfolgsrezept sich nur auf Kleidung beschränken, wenn die Motive sich auf Schulartikeln, Accessoires fürs Auto, Geschirr oder Getränke genauso gut machen. Doch trotz der vielen neuen Produkte bleiben die flippigen, exklusiven Kleidungsstücke absolut im Trend. Zu den bekanntesten Tattoo Motiven zählen auf jeden Fall die Bulldogge, der Fisch, der Tiger sowie Skelette in allen Variationen. Ob mit Strass oder ohne , jedes T-shirt oder Tank Top sieht sensationell gut aus. Die bunten, auffälligen Shirts ziehen alle Blicke auf sich und gehören in jeden Kleiderschrank eines Fashion Victims.

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