Damen

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Im Mittelalter hatte Kleidung bereits einen hohen Stellenwert, allerdings aus anderen Gründen als heute. Es stand Funktionalität im Vodergrund, der Schutz gegen Kälte und die Tauglichkeit im täglichen Leben. Bei der Wahl ging es nicht um die eigene Eitelkeit oder darum sich selbst zu verwirklichen. In der Antike begann bereits der Wandel und der Grund etwas Bestimmtes zu tragen, änderte sich für die Frau. An Hand der Kleidung ließ sich die gesellschaftliche Stellung der Frau ablesen, was damals enorm wichtig war. Kleidung zog eine gewisse Grenze zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, den verschiedenen Kulturen und Regionen.

Je weiter die Zeit voranschritt, desto stärker veränderte sich nicht nur die Damenmode. So gab es zu Beginn des 17. Jahrhunderts das Phänomen, Neues entdecken zu wollen, sich selbst ausdrücken zu wollen. Ärmere Frauen versuchten die Wohlhabenderen Damen zu imittieren, erste Modetrends kamen auf. Es gab allmählich einen Zusammenhang zwischen Bekleidung, Lebensstil und der inneren Einstellung. Madame de Pompadour war eine der ersten die Ihren eigenen Geschmack auf kreative Weise in Ihrer Bekleidung zum Ausdruck brachte. Und auch Marie-Antoinette war eine modisch emanzipierte Frau die mit einer der ersten künstlerisch tätigen Modeschöpferin, Rose Bertin, neue Trends verbreitete. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Modeschöpfer zu zentralen Figuren in der Welt der Damenmode.

Der Begründer der Haute Coutoure war Charles Frederick Worth der in Paris ein angesehenes Modehaus gründete und nun nicht länger namenlose Schneider nur Aufträge abarbeiteten. Er war auch der Erste, der mit sogenannten Mannequins seine Arbeiten vorstellte. Zu dieser Zeit hatte die Haute Coutoure einen sehr starken Einfluss auf die alltägliche Mode der Frauen. Nach Worth folgten unter anderem Paul Poiret, Coco Chanel und Ives Saint-Laurent mit Ihren bekannten Modehäusern. Nach 1960 verringerte sich der Einfluß der Haute Coutoure, da sich auch die Stellung der Frau stark verändert hatte. Die Emanzipation der Frau nahm Ihren Lauf und Frauen wie zum Beispiel Marilyn Monroe, Audrey Hepburn oder Jackie Kennedy beeinflußten durch Ihr Leben in der Öffentlichkeit maßgeblich die damalige Damenmode. Sie wurden zu Vorbildern und man eiferte Ihnen nach und das nicht nur in Bekleidungsfragen.

In den 80er Jahren gelang es Modedesignern wie zum Beispiel Vievienne Westwood gezielt kleinere Gruppen und Subkulturen anzusprechen. Mit Ihren Kollektionen gewannen Sie immer mehr Einfluss auf die Alltagsmode. Für die Masse wurde die Konfektionsmode geschaffen, tragbare, alltagstaugliche Kleidung. Der Markt für Damenmode ist über Jahrhunderte angewachsen und ist ein wichtiger Wirtschaftszweig geworden. Boutiquen, Kaufhäuser und Internetshops bieten für jeden erdenklichen Geschmack, in allen Preisklassen Damenmode.


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